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Militärspektakel : Fahnenappell mit König August, Zapfenstreich und Feuerwerk
06.06.2010 16:07 (6482 x gelesen)

Der Marktplatz am Zittauer Rathaus verwandelte sich am 22. Mai 2010 (Pfingsten) zu einem Truppenübungsplatz mit Kanonenfeuer und Salutschüssen.
 3. Inf. Regiment Nr.102
August der Starke, als Kurfürst von Sachsen, König von Polen und Großherzog von Litauen bekannt, nahm 10:00 Uhr die Militärparade des 3. Inf. Regiment Nr.102 und des Schützenvereins Zittau ab. Ein preußischer Leutnant, „Graf von Lutzmannstein“, entwickelte aus der nicht ganz ernst zu nehmenden Parade noch einige lustige Überraschungen im Dialog mit dem Kurfürsten, wobei er auch die Zuschauer mit einspannte und auch eine Verhaftung vornahm. Auch unser Kurfürst war schlagfertig. Als er sah, dass der Leutnant ohne Personal anreiste, gab er die lustige Einlage, dass Deserteure der preußischen Armee gern im 3. Inf. Regiment Nr.102 aufgenommen werden.
Begleitet wurde die lustige Veranstaltung auf dem Markt mit Militärmusik des Regimentsspielmannszuges Görlitz, Schüssen aus mehreren historischen Kanonen und Gewehren.
 


Im Anschluss daran marschierten die militärischen Einheiten vom Markt auf das Gelände an der Mandaukaserne (Festwiese Martin-Wehnert-Platz). Auch der Kurfürst von Sachsen begab sich mit seinem Hofstaat auf das Festgelände.
 Mit moderner Technik (Hubbühne der Firma Gerüstbau Kießling) inspizierte August der Starke die Bausubstanz des historischen Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert aus 30 Metern Höhe. Danach durfte jeder Besucher für eine kleine Spende diesen freien Blick aus dem Himmel über die Mandaukaserne genießen.
Der Hofstaat, das Barockensemble Dresden, gab noch musikalische Beiträge in Form von Barockliedern.
Aber es gab noch einen ernsthaften Zwischenfall. Ein Gefreiter des 3. Inf. Regiment Nr.102 hat sich in der Öffentlichkeit nicht so verhalten, wie es die Vorschrift, die Vorgesetzten und der Staat von ihm erwarteten.
 Gerichtsverhandlung
Laut Staatsanwalt hat er gegen seinen Eid für das Vaterland, dem er treu zu dienen sich verpflichtete, insgesamt 6 mal verstoßen und sollte nun für jedes einzelne Delikt zum Tode verurteilt werden. Wie diese Gerichtsverhandlung ausging, welche konkreten Vorwürfe der Staatsanwalt hatte, wie und ob es dem Verteidiger, dem preußischen Leutnant „Graf von Lutzmannstein“, gelang, den Gefreiten vor dem Tode zu retten, lesen Sie in einem späteren Artikel.
Viel Publikum, ca. 300 bis 500 Menschen, amüsierten sich noch auf dem Platz bei Exerzieren der Militärformationen, Gefechtsschießen, Feldbackofen, Vogelschießen, Manöverball u.a.. Auch für unsere Kleinen war gesorgt: Kinderrahmenprogramme wie Schminken, Hüpfburg, Groß-Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, Lampion basteln und Lampionumzug, Eis schlemmen, Kinderkarussell usw. wurden von ihnen gern in Anspruch genommen und kamen sehr gut an.
Auch für das Essen und Trinken war gesorgt. Und immer im Hintergrund Kanonenschüsse sowie die Zittauer Traditionsbahn, die am Platz vorbeifuhr.
Feuerwerk Militärspektakel Mandaukaserne Zittau 22. Mai 2010 zum Video
Feuerwerk

Um 22 Uhr trat das Regiment noch einmal komplett an, auch der preußische Leutnant „Graf von Lutzmannstein“ gab sich die Ehre, um mit dem Zapfenstreich mit Nationalhymne und anschließendem wunderschönem Feuerwerk den Tag ausklingen zu lassen.

Vom Feuerwerk wurde die Mandaukaserne noch einmal voll angestrahlt. Es war ein tolles Abschlussbild, dass sich allen Zuschauern und Beteiligten bot. 

Internet: www.mandaukaerne.de , Kontakt:

zu den Fotos  www.mandaukaserne.de/Fotogalerie

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© Reiner Nestler 06.06.2010 Mandaukserne e.V


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